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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Orchesterfahrt vom 9. bis 12.3. 07 nach Greifswald

Nachdem im ersten Schulhalbjahr ausnahmsweise einmal keine Orchesterfahrt stattgefunden hatte, freuten sich alle schon sehr darauf, wieder gemeinsam zu einem Probenwochenende aufzubrechen. Man sah es auch an den Anmeldungen: Fast alle sind diesmal mitgefahren, so dass am Freitag in der zweiten großen Pause 38 Leute den Bus bestiegen. Von Klasse 7 bis Jahrgang 13 waren dabei alle Jahrgänge vertreten. Wie sich in Greifswald herausstellen sollte, hatten wir leider in dem Durcheinander der Hofpause unsere beiden Holznotenständer am Zaun stehen gelassen und mussten bei den Proben ein bisschen improvisieren. Aber aus zwei Stühlen und einer festen Unterlage lässt sich auch eine Art Notenständer basteln.
Unser Quartier lag etwas außerhalb von Greifswald in dem kleinen Fischerdorf Wieck direkt an einem kleinen Hafen, bei dem täglich Schiffe mit frisch gefangenen Heringen anlegten. Ganz in der Nähe des Quartiers befindet sich außerdem die berühmte Klosterruine von Eldena, die Caspar David Friedrich häufig gemalt hat. Wenn man davor steht, hat man das Gefühl, direkt in einem seiner Bilder zu stehen, denn es sieht dort auch heute noch wirklich ganz genauso wie auf seinen Bildern aus! Auch ein schöner Strand ist ganz nah, der abends zum gemütlichen Probenausklang in kleiner Runde aufgesucht wurde.
Der übliche Probenablauf (vormittags drei Stunden, abends zwei Stunden und in der Nachmittagszeit Stimmproben für Teilgruppen des Orchesters) wurde diesmal aufgelockert, weil erstmalig Johanna Kreutz und Dominique Panther eine Probe im Orchester 1 leiteten, was allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Für Entspannung sorgten dann die Aktivitäten in der Mittagspause: Wir konnten günstig Fahrräder leihen, so dass einige bis nach Greifswald gefahren sind und sich dort den Dom und die Altstadt angesehen haben. Andere nutzten die Fahrräder, um für unseren "Wundertüten-Abend" einzukaufen, denn in Wieck gab es kein Lebensmittelgeschäft, das am Samstagnachmittag auf war. Am Sonntag suchte eine größere Gruppe das örtliche Spaß- und Freizeitbad auf. Weil der Bus nur selten fuhr, sind wir gelaufen, was bei allerschönster Frühlingssonne weniger schlimm war, als manche gedacht hatten.
Nach einem kleinen "Vorspiel", bei dem Orchester 1 und Orchester 2 Stücke spielten, die sie getrennt erarbeitet haben, war es dann so weit: Der "Wundertüten"-Abend konnte beginnen. Es gab wie immer viel Gelegenheit zum Lachen, unter anderem wurden die beiden Orchesterleiter in einer Improvisationstheater-Nummer porträtiert. Mit Spielen klang der Abend aus, natürlich war es schon recht spät....
Auch am Tag der Abfahrt wurde noch bis zum Mittagessen geübt, dabei hat das Orchester 1 sogar ganz ohne Leitung geprobt, weil Frau Fischbeck zunächst noch die Zimmerabnahme begleiten und letzte Rechnungen bezahlen musste. Frau Brüchner vom Majuwi verabschiedete sich mit den Worten:"Ich würde mich freuen, wenn Sie einmal wiederkämen, es war sehr unkompliziert mit Ihrer Gruppe!"
Das Ergebnis unserer Arbeit wird dann bei den drei Sommerkonzerten (20., 21. und 22. 6. 07) zu hören sein:
Auf dem Programm stehen die "Bilder einer Ausstellung" von M. Mussorgsky, sonst spielt der Sommer bei der Programmauswahl eine wichtige Rolle: Die Streicher erarbeiten einen Satz aus dem "Sommer" von A. Vivaldi mit Felix Heesch als Solist, die Bläser studieren - ausgehend von "Summertime" - ein sommerliches Medley ein.