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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Auslandsjahr

Die folgenreiche Eigenschaft des 11. Schuljahres, sich dem Heranwachsenden vor Beginn seiner beiden Abiturjahre als Auslandszeit anzubieten hat sich in der Schullaufbahn verfestigt und stellt den jungen Menschen nach Beendigung seiner Schulpflicht vor eine herausfordernde Entscheidung, die Selbständigkeit und Verantwortungsbewußtsein voraussetzt; die deutliches Profilieren der Persönlichkeitsentwicklung verspricht.

Diese Chance wurde auch in den neunziger Jahren zahlreich genutzt, aber nicht mehr vor allem für Jahresaufenthalte in den USA, sondern nun auch verstärkt in England, Frankreich oder bei Spanisch sprechenden Gastfamilien. Oft wird die Aufenthaltsdauer auf das erste Schulhalbjahr beschränkt, um während des zweiten in der Heimatschule entstandene Wissenslücken verläßlich schließen zu können. Die Erfolge solchen Auslandslebens fern der eigenen Familie sind nach wie vor eindrucksvoll am Persönlichkeitsprofil zu erkennen. Deutlich wirkten sie sich zum Beispiel in der zielstrebigen Besonnenheit aus, mit der die "Streikleitung" der Schüler im Frühsommer 1996 zu Werke ging.