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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Die Exen im Freundeskreis

Das vierte Standbein einer Schule - die Ehemaligen - hat für sie eine leider oft nicht gesehene Bedeutung. Ihr Verbundensein mit der alten Schule, soweit es geblieben ist, speist sich teils aus etwas nostalgischen Jugenderinnerungen, teils aber auch aus einer Art empfundener Dankbarkeit für jenen Anteil der Persönlichkeitsprägung, der einst dem jungen Menschen in seinen Schuljahren zuteil geworden ist. Dieser Faktor bestimmte das Treffen Ehemaliger unserer Schule am 7. November 1991, das die Bezeichnung Exen für alle jene erfand, die dieses Gefühl dankbarer Verbundenheit ihrer ehemaligen Schule durch aktives, Tun hilfreich zum Ausdruck bringen möchten. Herr Christian Zech (Abitur 1973) wurde zum Vorsitzenden der Exen gewählt; mögliche sinnvolle Aufgaben wurden ebenso erörtert wie das Problem, ob die Schule überhaupt ein derartiges Einmischen "in ihre inneren Angelegenheiten" dulden werde. Herr Reich folgte gern der Einladung zu einer der nächsten Zusammenkünfte und brachte "erfreulich offene Türen" mit.

Es sollte keine Konkurrenzsituation zum traditionsreichen, aber seit den siebziger Jahren verkümmerten Freundeskreis der Schule entstehen und deshalb beider Aufgabenbereiche deutlich unterscheidbar sein und bleiben. Der Freundeskreis, seinerzeitiger Vorsitzender Herr Dr. Moritz, war für finanzielle Unterstützungen der Schule zuständig, hatte aber seit längerer Zeit kaum noch ein Dutzend Mitglieder; die Exen sehen ihre Aufgabe in tätiger Unterstützung. Ihrer bedurfte am dringendsten der Freundeskreis, und so traten alle Exen ihm bei, behielten ihre Aufgabenstellung bei und wissen sich auch der des Freundeskreises verpflichtet. Die Aufgabenteilung blieb weiter erhalten, als später Herr Zech zum Nachfolger von Herrn Dr. Moritz zum Vorsitzenden des Freundeskreises gewählt wurde.

Es galt nun, Elternschaft und Kollegium zum Mitmachen zu gewinnen, und binnen kurzer Zeit hatte die Überzeugungsarbeit Erfolg, erweiterte den Freundeskreis auf das Zehnfache und machte ihn wieder leistungsfähig. Er konnte inzwischen viele Wünsche der Fachbereiche nach verbesserter instrumentaler Ausstattung erfüllen und wieder Kollegen dafür gewinnen, dem Beispiel des Schulleiters zu folgen und Mitglied im Freundeskreis zu werden.