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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Malwida von Meysenbug und Werner von Siemens

"Man kann sein Leben nicht verlängern, nicht verbreitern, nur vertiefen."
(Friedrich von Schiller)

Beide Namenspatrone unserer Schule - Malwida von Meysenbug und Werner von Siemens - haben trotz unterschiedlicher Charaktere und Talente, trotz ihrer so sehr unterschiedlichen Lebenswege eine richtungsgebende und für alle ehemaligen wie zukünftigen Absolventen dieses Gymnasiums erstrebenswerte Gemeinsamkeit:

Sie haben ihr Leben als eine in dieser Form, in dieser Zeit und unter ihren Umfeldbedingungen einmalige Chance angenommen und genutzt: Sie wollten all das werden, was sie zu sein imstande sein könnten - das Bedürfnis, wesentlich zu werden und zu leben.

Malwida von Meysenbug hat durch ihr demokratisches Bewußtsein, durch ihr Wissen Recht und Auftrag der Frau in ihrer Gesellschaft, durch ihre Handlungskonsequenz und durch ihren unabhängigen Idealismus ebensoviel für die Zukunft vorgelebt wie Werner von Siemens durch seine bahnbrechenden Erfindungen, durch sein vorbildliches innerfamiliäres Verhalten sowie sein Perspektive gebendes verantwortungsbewußtes sozialunternehmerisches Engagement. Beide wußten um die Verpflichtung, die aus einer Begabung, einem Talent erwächst: sie nicht nur für sich, sondern zugleich für die andern nutzbar zu machen und damit lebensvertiefend.

Es bringt viel Nachsinnenswertes, in der Geschichte einer Schule, die männliche und weibliche Persönlichkeiten ausbildet, diese beiden Namenspatrone zu finden.

Dr. Gabriele Berrer-Wallbrecht (Abi 64)

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