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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Merkblatt Facharbeiten

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Das Fach, in dem die Arbeit geschrieben werden soll (Referenzfach), muss durchgängig belegt werden, es kann auch ein gewähltes Prüfungsfach sein. Im Fach Sport sind die beiden Theoriekurse zu besuchen.

Die Facharbeit muss einen Fach übergreifenden Aspekt enthalten (→ Bezugsfach).

Für das Anfertigen der schriftlichen Arbeit stellen Schüler und betreuender Lehrer einvernehmlich einen Arbeits‑ und Zeitplan auf. Durch regelmäßige Kontakte ist zu sichern, dass er eingehalten oder bei begründeten Abweichungen angepasst wird.

Sofern das Referenzfach eine Fremdsprache ist, ist die schriftliche Arbeit in dieser Fremdsprache abzufassen, in allen anderen Fällen auf Deutsch.

Die Arbeit ist von dem betreuenden Lehrer zu begutachten. Eine weitere vom Prüfungsvorsitzenden des Abiturs bestimmte Lehrkraft (z.B. eine mit dem Fach des übergreifenden Aspekts) erstellt ein Zweitgutachten. Zusätzlich findet ein Prüfungsgespräch  über die Arbeit statt. Die Note für die Arbeit wird erst nach Abschluss des Prüfungsgesprächs endgültig festgelegt.

Das Prüfungsgespräch findet im Zeitraum von März bis zu den mündlichen Prüfungen statt.

Seine Dauer soll ca. 20 Minuten bei einer Einzelprüfung betragen und verlängert sich um ca. fünf Minuten je weiteren Prüfling. Es besteht aus den beiden Teilen „mündliche Erläuterung der Arbeit“ sowie „Gespräch über Aufgabenstellung und Arbeitsergebnisse“.

Siehe auch:

 

Aufbau:

Die schriftliche Arbeit muss folgende Teile enthalten:

  • Titelblatt (Thema in vollständigem Wortlaut, Name des Verfassers,
    Facharbeit im Rahmen der Abiturprüfung 2012, Bezugsfach und Lehrer)
  • Inhaltsverzeichnis (ausführlich gegliedert und mit Seitenzahlen versehen)
  • Ggf. Vorwort
  • Textteil  mit
    • Einleitung,  in der z.B. das die mit der Arbeit verfolgte Absicht, die zentrale Fragestellung und die Gliederung erläutert werden
    • gegliedertem Hauptteil, in dem die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet und
    • Schlussteil, in dem ein Fazit gezogen wird
  • Dokumentation des Arbeitsweges (ggf. als Vorwort bzw. Einleitung)
  • Literaturliste/Quellenverzeichnis, Liste verwendeter Hilfsmittel
  • Ggf. ein Anhang

Selbstständigkeitserklärung, die lautet: »Hiermit erkläre ich, dass ich die Arbeit mit dem Titel [„…“] selbständig verfasst und keine anderen als die im Literaturverzeichnis angegebnen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe.« Die Erklärung ist ‑ mit Datumsangabe ‑ zu unterschreiben.


Umfang, Layout:

Die Arbeit ist auf einseitig beschriebenem DIN-A4-Papier (Maschinenschrift) in gebundener oder gehefteter Form (z.B. Schnellhefter) abzugeben. Anhänge für Abbildungen, Dokumente o.ä., die im Textteil stören würden, sind möglich.

Die Seiten sind oben oder unten mittig fortlaufend zu nummerieren. Das Titelblatt zählt als Seite 1, das Inhaltsverzeichnis als Seite 2, beide werden aber selbst nicht nummeriert.

Der Umfang des Textteils (ohne Anlagen) der Arbeit soll einschließlich der Dokumentation des Arbeitsweges bzw. des Vorworts ca. 20 Seiten betragen. In einzelnen Fächern gibt es ggf. gesondert geregelte Abweichungen von dieser Vorgabe.

Die Arbeit ist als Computerausdruck 1 1/2‑zeilig in Schriftgröße 11 oder 12 (Arial oder Times New Roman), das entspricht ca. 65 Zeichen pro Zeile und ca. 30 Zeilen pro Seite, einschließlich der Leerstellen und –zeilen, zu erstellen. Für Heftung und Korrektur ist ausreichend Rand zu lassen (links ca. 4 cm, rechts ca. 2 - 3 cm).

Quellenangaben

im laufenden Text: entweder: (Bayer, 1991, S.219f.) oder (Bayer, Der Tod, S.219f.)

im Literaturverzeichnis:

  • Bücher:
    Verfasser/Herausgeber, Titel, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr (bei Fehlen: o.O./o.J.), Auflagenangabe durch hochgestellte Ziffern beim Erscheinungsjahr
    Beispiele:
    Fritsch Dr., Ulrich; Knappe, Karl: Wirtschaft auf einen Blick. Daten, Fakten und Funktionen, 5., vollständig überarbeitete Ausgabe, Köln 1988.
    oder:
    Fritsch Dr., Ulrich; Knappe, Karl: Wirtschaft auf einen Blick. Daten, Fakten und Funktionen, Köln 19885
    Oder wenn es sich nur um einen Beitrag in einem Buch mit verschiedenen Autoren handelt:
    Hüther, Jürgen; Schorb, Bernd: Medienpädagogik. In: Hüther, Jürgen; Schorb, Bern; Brehm-Klotz, Christiane: Grundbegriffe der Medienpädagogik. Wörterbuch für Studium und Praxis, Ehningen bei Böblingen 19902
  • Zeitschriften:
    Verfasser, Titel des Aufsatzes, in: Titel der Zeitschrift, Jahrgang und Nummer, Seitenangabe
    Beispiel:
    Mandl, Heinz; Hron, Aemilian: Psychologische Aspekte des Lernens mit dem Computer. In: Zeitschrift für Pädagogik. 35. Jahrgang 1989, Nr.5., S. 657-677.
  • Internet:
    vollständige Quellenangabe = Link
    Beispiel: www.muster.de/faecher/deutsch.html
    Artikel: Sabine Muster: Das große Desaster, in: www.muster.de...
    Internetquelle immer mit dem Zugangsdatum versehen!

Literatuhinweise:

Schardt: Referate und Facharbeiten für die Oberstufe, Stark-Verlag, 2.Auflage, Freising 2004 (ISBN 3-89449-456-5) *)

Karlheinz Uhlenbrock: Fit fürs Abi- Referate und Facharbeiten, Schroedel-Verlag, Hannover 2001 (ISBN 3-507-22070-9)

Martin-Beyer, Mergenthaler-Walter: Facharbeit und besondere Lernleistung, Klett-Verlag Stuttgart 1999 (ISBN 3-12-984030-3)

Referate Vorträge Facharbeiten, Duden-Verlag, Mannheim 2003 (ISBN 3-411-71821-8)

www.facharbeiten.de

*) in der Schulbibliothek ausleihbar

zuletzt aktualisiert: Sept. 2015 (Herr Hunger)