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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Präsentation, Kolloquium

Die Präsentation und das Kolloquium im Rahmen der fünften Prüfungskomponente

Allgemeines

 

Wertvolle Informationen und Tipps finden Sie in einer Handreichung des Landesinstituts für Schule und Mdien Berlin-Brandenburg (LISUM): "Die fünfte Prüfungskomponente im Abitur", erschienen im November 2006. Diese Handreichung können Sie als PDF-Datei herunterladen:

www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/schulabschluesse/handreichung_5pk.pdf

 

Oder: www.lisum.berlin-brandenburg.de, unter "Prüfungen"


Wie bei den mündlichen Prüfungen werden Sie von drei Lehrern geprüft: In der Regel von der Lehrerin bzw. dem Lehrer, die oder der Sie bei der Anfertigung der Facharbeit bzw. bei der Vorbereitung der Präsentation betreut hat, also Lehrer des Referenzfaches ist, einer Lehrerin / einem Lehrer des Bezugsfaches (Facharbeit: Zweitgutachter) sowie einem dritten Lehrer des Referenzfaches, der z.B. den Vorsitz der Prüfung übernimmt oder das Protokoll schreibt. Diese Funktionen können aber auch von den anderen beiden Kollegen wahrgenommen werden.

Die Präsentationen und die Kolloquien zu den Facharbeiten finden alle am 5. und 8. Juni 2009 statt.

Die Noten der Prüfungen erfahren Sie nicht direkt im Anschluss an die Prüfungen, sondern erst im Zusammenhang der Bekanntgabe aller Prüfungsergebnisse am 16. Juni 2009.

Worauf es ankommt

Kolloquium zur Facharbeit

Das Kolloquium dauert 20 Minuten.

Es beginnt mit einem ca. 10minütigem Vortrag, in dem Sie das Wesentliche Ihrer Arbeit zusammenfassen und noch einmal deutlich machen, worauf es Ihnen bei Ihrer Arbeit ankam und zu welchen Ergebnissen Sie gekommen sind. Natürlich können Sie Ihre Aussagen mit Hilfe von Medien (Folien etc.) unterstützen, wenn es sinnvoll ist. Im Unterschied zur Präsentation wird das aber nicht eigens bewertet. Ggf. berichten Sie auch über die Schwierigkeiten bei der Recherche und über Fragen, die Sie nicht abschließend klären konnten. Durch diesen Vortrag haben Sie die Chance, die Stärken Ihrer Arbeit hervorzuheben und Schwerpunkte des folgenden Gesprächs selbst zu bestimmen. Natürlich sind auch während Ihres Vortrags schon Rückfragen der Prüfer erlaubt und sinnvoll. In dem sich anschließenden ca. 10minütigem haben die drei Prüfer Gelegenheit, Fragen zu stellen, die sich aus der Lektüre der Arbeit ergeben haben. Es wird dabei vor allem um folgende Aspekte gehen:
  • Fachliche Klärung von ggf. unklaren, ungenauen oder widersprüchlichen Angaben in der Arbeit
  • Vertiefung einzelner Aspekte der Arbeit
  • Konkretisierung des fächerübergreifenden Bezugs
  • Prüfung der fachlichen Grundlagenkenntnisse, auf denen die Aussagen Ihrer Arbeit beruhen

Die Prüfer werden herausbekommen wollen, wie sicher Sie den Inhalt Ihrer eigenen Arbeit beherrschen, daraus könnte ggf. abgeleitet werden, wie selbständig Sie die Arbeit verfasst und wie intensiv Sie sich mit Ihrem Thema auseinandergesetzt haben.

Präsentationsprüfung

 

Stellen Sie rechtzeitig vor Ihrem Prüfungstermin sicher, dass die für die Präsentation benötigten technischen Hilfsmittel funktionieren! Verabreden Sie sich mit Ihrem betreuenden Lehrer, um den Raum so einzurichten, dass Ihre Präsentation reibungslos vorgetragen werden kann und dass ein wirkungsvolles Umfeld gegeben ist (z.B. saubere Tafel, keine störende Anordnung von Tischen und Stühlen etc.))

Die Präsentationsprüfung dauert 30 Minuten (plus 10 Minuten je weiteren Prüfling bei Gruppenprüfungen).

Sie tragen ca. 15 Minuten (plus 5 Minuten je weiteren Prüfling) lang Ihre Präsentation vor. Dabei kommt es vor allem auf folgende Aspekte an:
  • Sinnvoller, dem Thema angemessener Einsatz der Medien (Art und Umfang, z.B. Demonstrationsobjekte, Plakate, Folien, Powerpoint, Video, Audio)
  • Anschaulichkeit und Übersichtlichkeit der präsentierten Abbildungen, Grafiken, Tabelle, Stichworte bei Powerpoint usw.
  • Interesse und Aufmerksamkeit der Zuhörer wecken und aufrecht erhalten
  • Gute, klare, nachvollziehbare Struktur (Gliederung: Einleitung, Hauptteil, Schluss)
  • Erkennbarkeit von Schwerpunkten des Vortrags (Nicht alles ist gleich wichtig.)
  • Erkennbarkeit des roten Fadens der Präsentation
  • Richtige Zeiteinteilung, die Wesentliches nicht zu kurz kommen lässt und den gesetzten Zeitrahmen einhält
  • Sprachlich verständlicher Vortrag, klare und saubere Ausdrucksweise
  • Inhaltlich zusammenhängende Darstellung, Aufzeigen von Bezügen, vor allem zum Bezugsfach
  • Klarheit der eigenen Fragestellung und der durch das Thema gegebenen Zielsetzung des Referats ("Was will ich meinen Zuhörern mitteilen?")
  • Originalität des Inhalts (Neue, eigene Erkenntnisse oder alte Erkenntnisse in neuer Perspektive, Kreativität der Gedanken, eigene Überlegungen, Thesen, Schlussfolgerungen, Beurteilungen, Problematisierungen)
  • Sicherheit in den fachlichen Grundlagen (Nichts vortragen, was man nicht selbst verstanden hat, nur weil es wichtig erscheint.)
  • Überzeugungskraft der eigenen Aussage, Fazit des Vortrags
  • Freies und deutliches Sprechen, selbstbewusste Körperhaltung, Gestik und Mimik
  • Kommunikationsleistung gegenüber den Zuhörern (Begrüßung, Blickkontakte, direkte Ansprache, Körpersprache etc)
  • Es muss deutlich werden, dass eine selbständige Auseinandersetzung mit dem Thema stattgefunden hat und der Vortragende sein Thema sicher beherrscht.
Anschließend müssen Sie den Prüfern Rede und Antwort stehen. Dabei werden ggf. Unklarheiten geklärt, wesentliche Aspekte vertieft, Fach übergreifende Bezüge betont, Zusammenhänge erfragt usw. Insgesamt soll herausgefunden werden, wie kompetent Sie sich in Ihrem Thema auskennen und ob Sie die notwendigen fachlichen Grundlagen beherrschen.