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Werner-von-Siemens-Gymnasium
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Schulordnung

Stand März 2014

Schulordnung des Werner-von-Siemens-Gymnasiums

 

 

Schulordnung

Erfolgreiches Arbeiten und das Zusammenleben in der Schule erfordern gegenseitige Rück­sichtnahme und Respekt, sachliche Auseinandersetzung und Fairness im Umgang miteinander.

1.Verhaltensgrundsätze

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft - Schüler, Lehrer und Eltern - verhalten sich so, dass

-  jedem eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht möglich ist

-   die eigene Gesundheit und die von anderen nicht gefährdet wird

-   fremdes und gemeinsames Eigentum geschützt und pfleglich behandelt wird

-   die Würde und die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen gewahrt bleiben, insbesondere kein Mitglied der Schulgemeinschaft durch herabsetzende Äußerungen oder Verhaltensweisen verletzt oder ausgegrenzt wird

-   Konflikte gewaltfrei gelöst werden können.

Die Schule erwartet von ihren Mitgliedern auch in der Öffentlichkeit angemessenes, rücksichtsvolles und höfliches Benehmen und behält sich vor einzugreifen, wenn ihr Ansehen durch das Verhalten der Schüler geschädigt wird.

2. Schulpflicht

Die Schüler sind auf Grund des Schulgesetzes (§ 46 (2)) verpflichtet, regelmäßig und pünktlich am Unterricht teilzunehmen. Dieser findet montags bis freitags statt. Aus gegebenem Anlass kann die Schulleitung Samstagsunterricht festlegen.

Verlassen des Schulgeländes

Das Verlassen des Schulgeländes ist Schülern der 5. bis 10. Klassen nur mit Genehmigung eines Lehrers gestattet. In festgelegten Fällen ist dieses auch mit Genehmigung der Eltern möglich. Schülern der gymnasialen Oberstufe steht es frei, das Schulgrundstück zu verlassen. Der Versicherungsschutz durch das Land Berlin entfällt dann.

Fehlzeiten

-  Bleibt ein Schüler aus welchen Gründen auch immer dem Unterricht fern, so ist die der Schule spätestens am dritten Tag der Abwesenheit über den Grund des Fernbleibens schriftlich zu informieren  Von Anrufen bitten wir abzusehen.

- Jeder Schüler (auch volljährige), der während der Unterrichtszeit erkrankt, meldet sich bei dem unterrichtenden Lehrer und im Sekretariat ab. Bei minderjährigen Schülern werden von dort die Eltern verständigt. Bei Freistellung vom Sportunterricht (Krankheit, Verletzung) gilt für alle Schüler der Sek I und der Sek II die Anwesenheitspflicht.

-  Beurlaubungen müssen in der Regel mindestens zwei Wochen vorher beantragt werden. Über eine Beurlaubung von bis zu drei Schultagen entscheidet der Klassenlehrer bzw. der Tutor. Längere Beurlaubungen und solche, die unmittelbar vor oder nach den Ferien liegen, kann nur die Schulleitung aussprechen.

-  Eine versäumte Klausur in der gymnasialen Oberstufe kann nachgeschrieben werden, wenn das Versäumnis durch eine ärztlich attestierte Krankheit bedingt ist. Das Attest muss am Tag der Klausur ausgestellt sein und spätestens am 2. Tag nach der Klausur der Schule vorgelegt werden.

-   Nicht krankheitsbedingte Gründe berechtigen nur zum Nachschreiben einer Klausur/Klassenarbeit, wenn (in der Regel 14 Tage) vorher eine Beurlaubung beantragt und durch den Klassenlehrer/Tutor in Absprache mit dem Fachlehrer genehmigt wurde.

 

Es liegt in der Verantwortung der Eltern, ihre Kontaktdaten der Schule gegenüber auf dem neuesten Stand zu halten.

3. Hausordnung

Das Schulgebäude wird zur 1. Stunde um  7.45 Uhr geöffnet.

Unterrichtszeiten:

1. Std. 8.00 Uhr bis 8.45 Uhr

5 Min. Pause

2. Std. 8.50 Uhr bis  9.35 Uhr

20 Min. Pause

3.  Std. 9.55 Uhr bis 10.40 Uhr

5 Min. Pause

4. Std. 10.45 Uhr bis 11.30 Uhr

25 Min. Pause

5. Std. 11.55 Uhr bis 12.40 Uhr

5 Min. Pause

6. Std. 12.45 bis 13.30 Uhr

5 Min. Pause

7. Std. 13.35 Uhr bis 14.20 Uhr

5 Min. Pause

8. Std. 14.25 Uhr bis  15.10 Uhr

Es klingelt bzw. leuchtet nur noch 5 Minuten vor Ende der großen Pausen um 9.50 Uhr und um 11.50 Uhr.

Die Unterrichtsstunde beginnt und schließt pünktlich zu den angegeben Zeiten. Ist der Lehrer fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht erschienen, muss der Klassensprecher den stellvertretenden Schulleiter oder das Sekretariat informieren.

In Fach-, Sammlungs- und Bibliotheksräumen sowie in den Turnhallen dürfen sich Schüler nur mit Genehmigung des zuständigen Lehrers aufhalten.

Wird ein Raum verlassen, ist es gemeinsame Aufgabe von Schülern und Lehrern, die Fenster zu schließen, Licht und Geräte auszuschalten, die Tafel zu wischen und die Tür abzu­schließen. Der Lehrer verlässt das Klassenzimmer als Letzter.

In der großen Pause gehen die Schüler der 5. bis 10. Klassen auf den Hof, sofern nicht wegen schlechten Wetters abgeklingelt wurde. In diesem Fall begeben sich die Schüler umgehend in ihre Klassenräume. Der Besuch der Cafeteria ist gestattet.

Rauchen

Auf dem gesamten Schulgelände - wozu auch der asphaltierte Bereich vor dem Haupteingang der Johannes-Tews-Grundschule gehört - ist das Rauchen verboten. Vor dem Schulgelände ist es nicht erwünscht.

Ordnung und Sauberkeit

Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft ist dafür verantwortlich und sorgt dafür, dass Schulgebäude,

-gelände und -inventar einschließlich der Lehrbücher sauber und ordentlich bleiben. Dies gilt auch für die Cafeteria.

Mutwillige oder grob fahrlässige Beschädigungen oder Verschmutzungen jeglicher Art, werden mit Ordnungsmaßnahmen geahndet. Aufgetretene Schäden werden sofort dem Schulleiter gemeldet. Ein entstandener Schaden muss vom Verursacher ersetzt werden. Der Ordnungsdienst in den Klassenräumen wird entsprechend dem jeweiligen Klassenplan unaufgefordert und selbstständig ausgeführt. Zur Unterstützung der reinigenden Personen werden die Stühle am Ende des Schultages von den Schülern hochgestellt. Schüler, die den Ordnungsdienst nicht verrichten oder Schulinventar beschmutzen, können zu Reinigungsarbeiten in der Schule nach Anweisung eines Lehrers herangezogen werden, z. B. zum Fegen des Schulhofs, zum Reinigen der Heizungen, der Tische, der Fensterbretter oder der Regale, zum Entfernen alter Kaugummis.

Klassen, die ihren Ordnungsdienst gut verrichten und deren Klassenräume besonders sauber und aufgeräumt sind, werden belohnt.

Essen und Trinken

Essen und Trinken ist im Unterricht grundsätzlich nicht erlaubt. Ausnahmen können bei längeren Klassenarbeiten, Klausuren etc. gemacht werden. Im Unterricht ist das Kauen von Kaugummis verboten.

Fahrräder

Fahrräder werden in den dafür vorgesehenen Ständern abgestellt. Der Aufenthalt an den

Fahrradabstellplätzen ist weder in den Pausen noch in den Freistunden gestattet.

Das Land Berlin übernimmt keine Haftung für beschädigte oder entwendete Fahrräder.

Alkohol und Drogen

Der Konsum von Alkohol und Drogen aller Art ist auf dem Schulgelände und bei außer­unterrichtlichen Veranstaltungen untersagt. Zuwiderhandlung wird mit strengen Ordnungsmaßnahmen begegnet.

Der Schulleiter kann bei besonderen Schulveranstaltungen über Ausnahmen bezüglich des Ausschankes alkoholischer Getränke befinden.

Wer Drogen auf dem Schulgelände und bei schulischen Veranstaltungen verkauft oder Schüler zum Konsum derselben anleitet, wird der Schule verwiesen.

Umgang mit elektronischen Geräten

Private elektronische Geräte wie Handys, Pager, MP3-Player etc. sind mit Betreten des

Schulgeländes auszuschalten, wegzupacken und für den gesamten Schultag in der Tasche zu

belassen.

Es gibt keine Handyecke mehr.

Das Telefonieren ist nur in Ausnahmefallen mit Einwilligung eines Lehrers erlaubt.

Das Filmen und Fotografieren ist im Schulgebäude und auf dem -gelände verboten.

Bei Zuwiderhandlung wird das elektronische Gerät eingezogen und kann frühestens am darauffolgenden Schultag (in der 2. großen Pause)  im Wiederholungsfall auch später - beim Schulleiter abgeholt werden.

Bei minderjährigen Schülern werden im Wiederholungsfall die Eltern aufgefordert, das eingezogene Gerät

abzuholen.

Jede Nutzung elektronischer Geräte, die die Würde und Persönlichkeitsrechte von Mitgliedern

der Schulgemeinschaft verletzt, wird mit einer Ordnungsmaßnahme geahndet. Gemeint sind

damit unter anderem das heimliche Filmen von Personen, die Veröffentlichung bzw. die

Weiterverbreitung dieser Aufnahmen.

Verwenden Schüler im Rahmen von Leistungsnachweisen fremdes Material (z. B. aus dem

Internet) ohne Angabe der Quelle (Plagiat) wird dies als Täuschungsversuch gewertet.

Waffen

Das Mitbringen von Waffen aller Art, auch von Attrappen, zur Schule und zu allen schulischen Veranstaltungen ist streng verboten. Bei begründetem Verdacht können Taschenkontrollen durchgeführt werden. Zuwiderhandlungen ziehen Ordnungsmaßnahmen nach sich und werden gegebenenfalls zur Anzeige gebracht.

Bekleidung/Kopfbedeckungen

Kopfbedeckungen jeglicher Art sind während des Unterrichts abzusetzen. Auf angemessene

Bekleidung - besonders im Sommer - wird Wert gelegt.

 

Es ist nicht gestattet, Gegenstände aus den Fenstern zu werfen, sich hinauszulehnen sowie auf

die Fensterbretter zu setzten.

Das Werfen von Gegenständen (z. B. Kiefernzapfen und Schneebällen) ist wegen der damit

verbundenen Verletzungsgefahr grundsätzlich nicht gestattet.

4. Erziehungs - und Ordnungsmaßnahmen

Konflikte im Schulalltag sowie Störungen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit werden im Gespräch zwischen den Beteiligten geklärt. Falls erforderlich, können besondere Erziehungs­maßnahmen nach § 62 Schulgesetz getroffen werden.

Darüber hinausgehende Maßnahmen sind Ordnungsmaßnahmen und werden in Überein­stimmung mit § 63 des Schulgesetzes beschlossen

Die von uns gewählte männliche Schreibweise soll dem vereinfachten Lesefluss dienen. Sie schließt Schülerinnen und Lehrerinnen mit ein.

Die Schulordnung wurde durch Beschluss der Schulkonferenz zum 13.10.2013 in Kraft gesetzt.